Vorstand

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Präsident Jörg Steinhauer
Ehrenpräsident Heinz-Günter Halm
1. Vorsitzender Uwe Zvonar
2. Vorsitzender Uli Steinhauer
Schriftführer Martin Klose
Kassierer Detlef Nümm
Literat Udo Lambertz
1. Zeugwart Bastian Hochgeschurz
2. Zeugwart Dieter Hombücher
Pressewart Wolfgang Adams
1. Beisitzer Gerd Hecken
2. Beisitzer Florian Grell
3. Beisitzer Heinz Hochgeschurz

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Ehrenpräsident Heinz Günter Halm

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Heinz Günter Halm zu beschreiben, ist sicherlich überflüssig als auch schwierig, weil ihn ja jeder kennt. Bei einer solch schillernden Figur des Hennefer Karnevals, bedarf es einiger Anstrengungen, um wenigstens einen Teil der Anekdoten zu präsentieren.

Geboren wurde er 1932 als Sohn von Franz und Kathrin Halm. Schon in de Schule fiel er durch seine Weisheiten auf. Einmal, so wird berichtet, antwortet er auf die Frage von Lehrer Weiß, wer denn die drei wichtigsten Männer von Köln wären mit „Dä Flachmann, dä Heiermann und dä Pippimann“.

Nach der Zeit als Anführer des Junggesellenvereins, startete seine Zeit im Kegelclub, fast zeitgleich mit der Zeit in der KG. Früher mussten die Kegel nach dem Wurf noch per Hand aufgestellt werden. Dazu bediente man sich Jugendlicher, die für kleines Geld diese Aufgabe übernahmen. Da man sie nicht sah, konnten sie auf einfache Weise das Fallen der Kegel beeinflussen, wofür sich die Kegler dann (mehr oder weniger) bedankten. Die Kegler dieses Vereins gehörten allesamt dem 11er Rat der gleichnamigen Karnevalsgesellschaft an. Heinz Günter, damals 18 Jahre alt, wird sicherlich hinter den Brettern der Kegelbahn einiges an „karnevalistischen Weisheiten“ von den Altvorderen mitbekommen haben.

Aus der Kegelzeit wurde eine weitere Anekdote überliefert: Eins Nachts nach dem Kegeln, überfiel Heinz Günter ein mächtiger Durst. Alsbald fand er eine Limonadenflasche, die er flugs austrank. Dass es sich hierbei um „Lourdes-Wasser“ handelte, erfuhr er erst am nächsten Morgen von seiner erbosten Mutter.

Die KG ist im Laufe seiner Präsidentschaft auf über 50 Aktive angewachsen. Um den heutigen Anforderungen gerecht zu werden, werden die Damen der KG inzwischen in gleichem Maße in das Geschehen eingebunden, so dass von einer tatsächlichen Zahl von fast 100 Aktiven ausgegangen werden kann.

Unvergessen bleiben Sprüche wie „Oh teure Mutter“ (auf dem KG Orden von 1994 verewigt) oder „Ich begrüße auch die anwesende Presse – Stadt Anzeiger, Rundschau, General Anzeiger, Extrablatt und die Stadt Gottes“ um nur wenige zu nennen.

Seine Spontanität in kniffligen Situationen, sein Spürsinn für den richtigen Ausdruck und seine Redegewandheit, haben stets die Leute beeindruckt und zum Lachen gebracht und so manchen Künstler zum Stocken gebracht (auf die Frage vom Mann für alle Fälle, ob er auf dem Rücken oder dem Bauch schlafe, antwortete Heinz Günter trocken: Miestens wie e Pääd, em Stonn).

Seinen Wunsch auf Entlastung hat die KG nur mir der Bedingung akzeptiert, das die weitere Unterstützung durch Ihn gewährleistet wird. Er wurde deshalb auch zum Ehrenpräsident mit Sitz und Stimme im Vorstand einstimmig gewählt.

Die KG „Quer durch de Waat“ bedankt sich bei Heinz Günter Halm und wünscht sich noch eine lange Unterstützung durch Ihn.

Zur Übersicht einige Daten zum karnevalistischen Leben von Heinz Günter Halm:

1950 Kegeljunge im Kegelclub „Quer durch de Waat“
1953 Kommandeur der Tanzgarde
1961 Adjutant beim Prinzenpaar Westerhausen/Halm
1964 Adjutant beim Prinzenpaar Dahm
1967 Präsident der KG „Quer durch de Waat“
1999 Ehrenpräsident der KG „Quer durch de Waat“